Hamamatsu Strand

Nakatajima-Sanddünen

Der Zufall hat mich heute nach Hamamatsu geführt, wo ich mich von meiner Gruppe getrennt und habe. Ich wollte eine Freundin in Hamamatsu besuchen, die hier an der Ostküste Japans lebt und arbeitet.

Ich kann dadurch einen Einblick in das Leben abseits der Touristenpfade in Japan kennenlernen und schätze das sehr. Alleine würde ich hier nicht zurecht kommen. Es wird hier fast kein English gesprochen. Man findet auch fast nur die Schrift Kanji. Lesen und verstehen Fehlanzeige.

Außerdem kann ich mir durch die kleine Auszeit am Meer eine Pause gönnen, bevor es in den nächsten Tagen dann wieder zurück zur Gruppe geht.

Hamamatsu Strand

Fushimi Inari-Taisha Schreine

Fushimi Inari-Taisha

Wir steigen an der Bahnstation Inari aus und sind plötzlich umgeben von tausenden Touristen. Der Fushimi Inari-Taisha Schrein in Kyoto ist eine Tempelanlage mit vielen Wegen, umgeben von Hunderten Schreinen durch die man hindurchhäuft. Fotos ohne Menschen hinzubekommen ist eine Kunst.

Auf dem Weg zum Gipfel, entlang des größten Friedhofs Japans, konnten wir aber auch Pfade abseits der Touristen finden. Das erste mal während der Reise wanderten wir durch einen kleinen Bambuswald. Ein schönes Stück Natur und etwas Ruhe in dieser lauten und großen Metropole.

Fushimi Inari-Taisha Schreine

Friedenspark Hiroshima

Friedensspark

An diesen historischen Ort gehen mir viele Gedanken durch den Kopf. Wir besuchten heute den Friedensspark in Hiroshima mit seinen vielen Denkmälern wie dem Kenotaph, dem A-Bomb Dom und der Friedensflamme.

Unbegreiflich was am 6. August 1945 hier passierte und wie viele Menschen hier sterben mussten. Ich hoffe wir alle lernen aus der Vergangenheit, dass sich sowas nie wieder wiederholt.

Friedenspark Hiroshima

Mt. Fuji Ausblick

Mount Fuji

Dem Mount Fuji wird nachgesagt, dass er sehr schüchtern ist und sich nicht oft zeigt. Umso erfreulicher war es für uns heute, dass er sich an unseren einzigen eingeplanten Mount Fuji-Tag bei besten Wetter komplett zeigte. Wir waren “fast” hautnah dran in Fujiyoshida

Wenn ich dann noch in das Onsen gekommen wäre, wäre der Tag perfekt gewesen. Dies blieb mir aber aufgrund meines Tattoos verwehrt. Das nächste Mal lassen wir es einfach darauf ankommen.

Mt. Fuji Ausblick

Odaiba Riesenrad Tokyo

Odaiba

An fast jeder Ecke findet man Spielhallen in Tokyo. Da es geregnet hatte und wir auch unsere weitere Route planen mussten, haben wir uns heute auch mal bei Odaiba in die Spielhallen gestürzt. Diese Ecke ist geprägt durch das Riesenrad und vielen Shopping und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Außerdem…

Man kann nicht sagen, man war in Tokyo, wenn man kein Karaoke mitgemacht hat. Der Rainbow Karaoke Club und das Nachtleben von Tokyo haben uns gebührend von dieser außergewöhnlichen Stadt verabschiedet.

Odaiba Riesenrad Tokyo

Kamakura Buddha

Kōtoku-in

Nach der Einlösung unseres Rail Pass Vouchers führte es uns heute raus aus der Stadt nach Kamakura. Ganz entspannt haben wir uns die Hasedera Tempel und den Großen Buddha Kōtoku-in angeschaut.

Im German Restaurant Sea Side fanden wir uns aber plötzlich in einen typisch bayrisch geschmückten Gastraum mit deutscher Kost wieder. Kurios.

Kamakura Buddha

 

Bunt Schrill Tokyo

Buntes schrilles Tokyo

Zweiter Tag in Tokyo und wir fühlen uns wie in einer anderen Welt. Das Bunte und schrille Tokyo liegt nicht weit mit dem traditionellen Japan auseinander.

Zwischen dem Meiji Jingu Garten und der Takeshita Dori ist es nur einen Katzensprung. Menschenmassen sind da normal.

Bunt Schrill Tokyo

Azakusa Tempel Tokyo

Azakusa Tempel

Heute hat es uns auch noch zum Azakusa Tempel und zur Shinjuku Kreuzung gezogen. Abschließend ging es noch in das Nachtleben von Tokyo und ich muss sagen. Tokyo ist “einzigartig”.

Der erste Tag in Tokyo und ich bin über die Hilfsbereitschaft und Höflichkeit beeindruckt. Wir sind auf dem Weg zum Sky Tree und suchen nach dem Zug zum umsteigen. Plötzlich 2 Japaner die helfen wollen. Die Hilfsbereitschaft geht sogar soweit, dass sie noch ein paar Stationen mit uns mitfährt. Sowas kann man sich bei uns nicht vorstellen.

 

Azakuua Tempel Tokyo

 

Über den Wolken

Neuer Tag über den Wolken

Nach 2 anstrengenden Reisetagen sind wir wohlbehalten in Tokyo angekommen. Und der Landeanflug auf Tokyo war top. So eine riesige Stadt. Leider wollte mir kein richtiges Bild von dem Anblick gelingen.

Den Sonnenaufgang über den Wolken Russlands zu erleben, ist aber definitiv genauso schön.

Ich hatte im Vorfeld geschaut, wie wir am besten mit Bus und Bahn zur Unterkunft kommen. Umsonst. Letztendlich haben wir uns ein Taxi genommen.

Ich muss zugeben, dass solche anstrengenden Momente in einer Reisegruppe leichter sind. Wer weiß wann und wo  ich nachts allein mit Bus und Bahn mit 3 bis 4 mal umsteigen in einer völlig fremden Stadt in der Unterkunft angekommen wäre.

Über den Wolken

Cliffs of Moher Irland

Cliffs of Moher

2017 hatte ich mal Lust auf eine kleine Wanderreise in Irland. Über den Anbieter “Schulz aktiv Reisen” hat sich dann auch eine passende Reise an der Westküste Irlands gefunden.

Gleich am ersten Wandertag war auch ein Highlight der Reise. Von den kleinen Nest Doolin ging es entlang der “Cliffs of Moher”. Dieser Wandertag war atemberaubend schön. Das Wetter war perfekt und man konnte trotz kleiner Passagen mit viel Touristen die Ruhe und die Landschaft entlang der Kliffküste voll genießen.

Die Tagestour war gut organisiert, sodass beim Touristenzentrum welche den Rückweg antreten konnten und andere weiter laufen konnten. Unser Guide sagte uns, dass uns dann ein Bus nach Doolin zurückbringt.

Und so bin ich mit den lauffreudigen Österreichern weiter gelaufen bis zum besagten Endpunkt. Nach einer Rast und einer genialen Aussicht auf die “Cliffs of Moher” wollten wir Herren dann aber doch nicht auf den Bus warten und sind dann einfach den ganzen Weg zurückgelaufen. Das Tempo war dann aber etwas flotter als der Hinweg. Jeden Meter haben wir in vollen Zügen genossen Am Ende des Tages hatten wir dann die 20 km Laufweg voll und uns unser Abendbrot und Irish Beer im Pub redlich verdient.

Cliffs of Moher Irland

Eiszeit Elbe Dresden

Eiszeit

Ich hatte die letzten Tage durch meine Erkältung gar nicht mitbekommen, wie stark die Elbe zugefroren ist.

Ab morgen soll es ja hoffentlich so langsam wieder wärmer werden. Ich zähle bereits die Tage bis es auf Richtung Kirchblüte geht. Der Sonne entgegen.

Der Frachter auf dem Bild fuhr gemütlich Fluss abwärts seinen Weg Richtung Hamburg am Eis vorbei.

Eiszeit Elbe Dresden

Ausicht von Mt. Batur - Bali Sunrise

Mount Batur

Mittwoch, 27. Juli 2016 Rückblende. Es ist nachts um 2 Uhr als Robert und ich von unseren Bus in Ubud in Bali abgeholt werden. Wir haben für diesen Tag eine Sunrise Tour auf den Mount Batur gebucht und wollen zum Sonnenaufgang oben auf den Gipfel sein.  Anfangs sind wir noch nicht optimistisch die Sonne zu sehen. Es regnet wie aus Kübeln auf der Hinfahrt zum Startpunkt. Außerdem sind die Guides etwas zu relaxed. Alle Touristen werden in Ruhe eingammelt. Es gibt eine Kafffeepause und zwischendurch öffnet sich von selbst die Rückklappe des Buses und wir verlieren unsren Proviant. In manchen Momenten war ich auch nicht sicher ob wir überhaupt heil ankommen, so wie der Guide fuhr.

4 Uhr. Wir sind am Startpunkt angekommen und erhalten eine  kleine Taschenlampe, die uns den Weg im Dunkel aufhellen soll. Bei meiner Taschenlampe ist die Batterie sind nach 5 Minuten leer. Es heißt dann also mit Hilfe von anderen irgenwie rechtzeitig hoch zukommen. Schnell lösen wir uns von unserer Gruppe, denn wir wissen nicht wie weit es genau ist. Wir wollen pünktlich oben ankommen. Und der Anstieg wurde dann doch anspruchsvoller als gedacht.

Als wir dann pünktlich zu den ersten Sonnenstrahlen des Tages am Gipfel ankommen, sind wir recht aus der Puste. Von unserer Gruppe sehen wir keinen. Aber dafür viele andere Touristen. Wir habe dann auch Glück mit dem Wetter. Dieser Moment war magisch. Die Aussicht hat für die ganze Mühe entschädigt. Ich genoss es in vollen Zügen und das war mit ein Highlight bei meiner Reise durch Südostasien.

Ausicht von Mt. Batur - Bali Sunrise

Palastbrücke Sankt Petersburg Weiße Nächte

Weiße Nächte

Sonntag, 29. Juni 2014 01:54… und es ist immer noch nicht dunkel.

Die Weißen Nächte in Sankt Petersburg. Eine Reise mit meinem guten Freund Peter die für mich persönlich der Beginn einer “Weit weg” Reiseleidenschaft war.

In der Hochzeit der weißen Nächte sind nachts die Straßenlaternen aus. Für uns war es Ende Juni dennoch beeindruckend. Dunkler als auf dem Bild  an der Palastbrücke wurde es trotzdem nicht.

Das Öffnen der Newa-Brücken nachts halb 1 ist nicht nur ein reines Touristenspektakel. Man hat das Gefühl die ganze Stadt ist auf den Beinen – jung und alt -es wird gefeiert und getanzt. Ein besonderes Erlebnis.

Palastbrücke Sankt Petersburg Weiße Nächte

Spaziergang der Sonne entgegen

Abendstimmung

An so schönen sonnigen Tagen wie heute habe ich es nach der Arbeit nicht eilig nach Hause zu kommen.
Lieber biege ich nochmal ab zur Elbe und genieße diese besondere Abendstimmung.

“Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden” – Mark Twain

Spaziergang der Sonne entgegen

 

Auf zum Darß

Dierhagen

 

Da ich den Blog erst jetzt für meine anstehende Reise Fernost anfange zu schreiben, ich aber in den letzen Jahren einige schöne Momente weltweit erleben durfte, versuche ich jeden Sonntag eine schöne Erinnerung zu einen besuchten Ort zu teilen.

Den Anfang macht ein Bild von meiner Ostsee-Tour 2013. Als ich nur mit meinem Fahrrad, einen Zelt und einen Anhänger mit viel zu viel Gepäck von Zierow (bei Wismar) bis Stralsund gefahren bin. Der ursprüngliche Plan war eigentlich Lübeck bis Usedom. Die Anfahrt mit meinen Karren hat sich aber als etwas schwierig herausgestellt, sodass ich froh war in Wismar anzukommen. Und leider hielt auch das Material nur bis Stralsund durch. Auch wenn mir das Wetter Mitte September meist nicht hold war, so hatte ich doch einige schöne Momente, die für den ganzen Aufwand entschädigt haben. Wie dieses Bild vom 19 September 2013 auf dem Weg zum Darß. Bei einem kurzen sonnigen Abschnitt bei Dierhagen legte ich eine kurze Pause ein und genoss die Ostsee.

Auf zum Darß