Skyline Melbourne City

Southbank Promenade

Wer mehr über die Hauptstadt des Bundesstaates Victoria erfahren möchte, kann sich einer “I’m free” Tour anschließen. So erfährt man etwas mehr über die Geschichte dieser modernen bunten Stadt und lernt neue Leute und deren Geschichten kennen.

Wer möchte kann dem Guide am Ende etwas spenden. Der Guide freut sich selbst über einen großen Beutel Kleingeld, den wir während unserer Reise an der Ostküste angesammelt haben. 😉 Unsere Tour endete an der Southbank Promenade mit Blick auf die City Skyline.

Skyline Melbourne City

Batur Wolkengipfel

Gipfel Batur

Es war ein wolkiger Tag. Der Tag unserer Abreise aus Bali. Die Stimmung ist solala. Man muss nach einer schönen Zeit wieder nach Hause. Das Flugzeug startet von Denpasar. Es ruckelt etwas beim Flug durch die Wolken. Man rechnet mit keinem großen Highlight. Und plötzlich sagt uns jemand noch auf Wiedersehen.

Das Flugzeug ist über den Wolken angekommen. Aber nicht nur wir haben einen Blick über die Wolken. Die Spitze des Mount Batur ragt auch über die Wolken hinaus. Das letzte was wir von wundervollen Bali sehen. Auf Wiedersehen Bali.

Batur Wolkengipfel

Siehe auch Mount Batur für Frühaufsteher

Das Grün Balis

Kopi Luwak

Bei dieser Aussicht in das Grün Balis einen “Katzenkaffee” (Kopi Luwak oder Kape Alamid Coffee) probieren.  Neue Geschmäcke kennenlernen. Den Augenblick genießen.

Der Kaffee wird aus verdauten Kaffeebohnen in Exkrementen des Fleckenmusangs hergestellt. Klingt erstmal ekelig. Er schmeckt aber super. Am Besten ohne Zucker und mit einen kleinen schluck Milch.

Aber am Besten selbst ausprobieren.

World Clock Fountain

World Clock Fountain

Am roten Platz in Moskau erstreckt sich auch ein riesiges unterirdisches Netz. Eine Sehenswürdigkeit unter der Erde ist ein Springbrunnen mit einer großen Weltkarte nicht weit entfernt vom Eingang zum Roten Platz.

Wenn von außen die Sonne in die Kuppel scheint ergibt sich eine angenehme Lichtstimmung und die Weltkarte erstrahlt.

World Clock Fountain

Aussicht Seebühne Bregenz

Bregenz

Bevor unsere Reise endet, wollten wir noch einen kurzen Stopp in Österreich, wenn man schonmal im 3-Ländereck ist.

Die nächste Stadt, die man von Lindau aus Richtung Österreich erreicht ist Bregenz. Auf dem Radweg kriegen wir nicht mal den Grenzübergang mit. Wir fahren genau auf die Berge zu. Das ist ein toller Anblick.

Da der Tag schon gut fortgeschritten ist und wir auch an die Rückfahrt nach Friedrichshafen denken müssen, planen wir nur einen kurzen Stopp direkt am Wasser ein.

Dort findet man die Seebühne, wo die Bregenzer Festspiele stattfinden. Das aktuelle Stück heißt Rigoletto mit einem sehr schrillen Bühnenbild. Aufgrund von Corona finden aktuell keine Vorstellungen statt. Der Veranstaltungsplan für das Stück wurde schon auf 2021 verlängert.

https://bregenzerfestspiele.com/de/programm/rigoletto-2021

Nach einer kurzen Pause treten wir auch wieder den Heimweg an. Da sehe ich nun auch das Grenzschild.

Aussicht Seebühne Bregenz

 

Leuchtturm und Bayerischer Löwe Lindau

Hafen Lindau

auf dem Weg zur österreichischen Seite des Bodensees kommen wir bei Lindau vorbei. Ein kleines beschauliches Städtchen, wo sich eine Pause zum Flanieren oder Akku aufladen lohnt.

Besonders schön ist dabei auch der Blick auf den Leuchtturm und den Bayrischen Löwe, welche den Hafeneingang nach Lindau im Blick behalten.

Mit dem Boot kann man zu unserer letzten Station unserer Bodensee-Tour aufbrechen. Wir fahren aber weiter mit dem Fahrrad.

Leuchtturm und Bayerischer Löwe Lindau

Altstadt Zürich

Zürich

Am Rheinfall entscheiden wir spontan, dass wir nach Zürich fahren. Als wir 16 Uhr im Stau stehen, kommen uns erste Zweifel, ob das eine gute Idee war.

Doch letztendlich brauchen wir doch nicht so lange ins Stadtzentrum. Was kann man bei so einem Kurztrip in der Stadt unternehmen?

Die einen wollen nur an den Zürichsee entspannen und das schöne Wetter genießen. Die anderen wollen sich die Stadt anschauen.

Beides kann man aber miteinander verbinden. Die Altstadt liegt direkt am See und ist wirklich imposant. Um die Stadt aber besser kennenzulernen braucht man aber mehr Zeit. Wir haben trotzdem einen kleinen Eindruck von dieser lebhaften schönen Stadt bekommen und runden den Ausflug mit einem guten Abendbrot ab, bevor wir wieder zurück nach Friedrichshafen fahren.

Zürich

Romanshorn

Romanshorn

Unsere erste Tour in die Schweiz führt uns von Konstanz nach Romanshorn direkt am See entlang. Von Romanshorn fährt die Fähre zurück nach Friedrichshafen, welche wir gegen Abend erreichen wollen.

Den ersten Unterschied gegenüber Deutschland sehen wir auf dem Radweg. In Deutschland stehen die Wegweiser als Schilder am Straßenrand. In der Schweiz sind die Wegweißer für die Fahrradfahrer mit gelben Pfeilen auf den Fahrradweg markiert. Man kann sich so also fast nicht verfahren.

Den zweiten Unterschied zu Deutschland stellen wir relativ schnell im Supermarkt fest. Lebensmittel sind ganz schön teuer. Wir kaufen also nur das Nötigste zum Probieren ein und ein wenig Schokolade für Zuhause.

Außerdem ist die Radtour auf der Schweizer Seite deutlich entspannter. Es gibt endlich mal lange gerade Abschnitte wo man auch mal gut vorankommt.

Rechtzeitig erreichen wir die Fähre in Romanshorn. Zum Glück. 10 Minuten später und wir hätten sonst eine Stunde auf die nächste Fähre warten müssen. Die Schweiz verabschiedet uns an diesem Tag mit einen tollen Sonnenuntergang.

Romanshorn

 

 

Die Schweiz soll uns in am kommenden Tag noch weitere schöne Eindrücke vermitteln.

Bodensee Zeppelin

Zeppelin

Das Zeppelin ist über dem Bodensee immer präsent. Allerdings ist ein Flug auch nicht gerade günstig. Je nach Strecke fangen die Preise ab etwa 250€ an.

Bei unserer Radtour um den See fuhren wir anfangs Richtung Meersburg. Da tauchte das Zeppelin auch plötzlich aus dem Nebel hervor. Was für eine geniale Aussicht man da wohl hat?

In Meersburg sind wir mit der Fähre nach Konstanz übergesetzt. Ein Blick auf den See reicht und man sieht es wieder über den Bodensee fliegen.

Bodensee Zeppelin

Konstanz ist die südlichste deutsche Stadt des Bodensees. Von hier aus ist die Schweizer Grenze gleich um die Ecke. Also weiter gehts.

Züssow Windmühlen-Feld

Züssow

Nun ist es soweit. Die Rückfahrt nach Hause steht an. Mein Zug fährt gegen 10 Uhr von Züssow los. Das heißt ich muss noch von Wolgast nach Züssow mit meinen Gespann fahren. Die letzte Etappe.

Laut Google Maps könnte ich nun “einfach” immer gerade aus die Landstraße folgen und wäre in etwa einer Stunde da. Wäre da nicht dieser Verkehr. Das war schon bei der Überfahrt nach Usedom nicht schön. Und hier ist deutlich mehr Verkehr. ich würde mit meinem Gespann wahrscheinlich auch für einen Stau sorgen.

Am Vorabend hatte mir der Rezeptionist eine mögliche Route vorgeschlagen, die parallel zur Landstraße führt. Dabei ist auch ein kurzes Waldstück dabei. Nun kommt auch zum Ersten mal die App “OutdoorActive” zum Einsatz. Ich möchte schon, wenn ich querfeldein fahre sicher sein, dass ich in die richtige Richtung fahre. Also speichere ich mir eine mögliche Route für die Navigation ab.

Nach einer etwas schlaflosen Nacht stehe ich um 6 Uhr morgens auf. In den Nachrichten wurde der erste Herbststurm mit umknickenden Bäumen angekündigt. Das sind ja klasse Aussichten für eine Fahrt durch den Wald.

Zur Sicherheit plane ich 2 – 2 1/2 Stunden Fahrzeit ein, falls ich mich doch verfahren sollte und dann geht es los.

Das fahren mit dem Navigieren klappt echt super. ich hatte mir dafür eine Tasche am Fahrrad befestigt, so ich das Handy immer Blick habe. Als ich im Wald unterwegs bin zeigt sich der Vorteil dieser Navigation. Ohne diese App wäre ich einmal den falschen Weg gefahren. Geradeaus statt leicht rechts. Leider funktioniert aber zunehmend das GPS nicht. ich fahre und fahre und bleibe laut Karte auf der gleichen Stelle. Nur mit Pausieren und Fortführen der Navigation findet die App wieder meine aktuelle Position. Zudem will mich die App nach dem Wald immer wieder zurück zur parallel verlaufenden Landstraße schicken. Das will aber ich nicht. Ich möchte soweit ohne Landstraße kommen wie es geht. Geplant ist nur eine kurze Strecke Landstraße bis zu einer Kreuzung von wo aus es einen Radweg neben der Landstraße nach Züssow gibt.  Man sollte also auch immer selbst seinen Kopf einschalten und sich nicht nur blind auf die App verlassen. Also navigiere ich einfach teilweise selbst mit dem Kartenmaterial. Das letze Stück vor der Landstraße, die ich fahren muss, fahre ich direkt über ein Feld voller Windanlagen. Querfeldein. Es ist schon beeindruckend, wie groß und laut diese sein können. Noch habe ich Sonnenschein. Am Horizont sehe ich aber schon die schwarze Wand auf mich zukommen.

Ich hatte gehofft noch trocken am Bahnhof anzukommen doch daraus wird nichts. ab dem letzten Stück Radweg an der Landstraße fängt der Regen an und wird immer stärker. Das ist mir aber egal. ich will einfach am Bahnhof ankommen. Min Gepäck hatte ich versucht weitestgehend abzudichten. Trotzdem hat der Regen der letzten Nacht seine Spuren am Anhänger hinterlassen. Manchen Schlampfützen im Wald konnte man nicht ausweichen.

Pitschnass komme ich am Bahnhof Züssow an. Und das nach wirklich knapp über 2 Stunden Fahrt. Zugegeben hatte ich auf dem Feld der Windmühlen auch etwas gebummelt. Also alles top und ich habe genug Zeit zum Umziehen. Der Regen hatte bei Ankunft am Bahnhof aufgehört. Petrus wollte mir wohl eine letzte norddeutsche Dusche geben. in den letzten Tagen hatte ich ja echt Glück mit dem Wetter. ich brauchte nur einmal auf dem Weg nach Koserow einen Regen-Poncho. Ansonsten hatte es ein paar mal nachts in der Basis geregnet.

Nun kann der Zug kommen. Und zu meiner Verwunderung ist es ein IC mit Treppen. Toll. Das ganze Gespann hoch tragen. Zudem ist auch noch Konkurrenz auf dem Bahnsteig, die auch ein Fahrradplatz brauchen. Aber das soll mir egal sein. ich habe ja meine Fahrradkarte auf die ich bestehe. Mit etwas rücken und rutschen habe ich auch meinen Platz im Fahrradabteil gefunden und es kann nach Hause gehen.

In Berlin fährt mein Anschlusszug vom selben Gleis. Die Bahn erlaubt sich zuletzt nur nochmal einen letzten Spaß und wechselt 2 Minuten vor Ankunft des Zuges das Gleis, weil noch ein Güterzug durch muss. Als ich das realisiere komme ich kurz ins Schwitzen. Mit meinem Gespann ist jetzt kein Wechsel des Bahnsteigs in der kurzen Zeit möglich. Zum Glück kam der Zug am gegenüberliegenden Gleis am selben Bahnsteig an. Ich musste nur noch etwas vor sprinten, da die angezeigten Fahrrad-Wagons nun komplett am anderen Ende des Gleises waren. Zufrieden und erleichtert im Zug nach hause zu sitzen und all seinen Kram dabei zu haben lehne ich mich nun zurück. Die Radtour ist zu Ende. Es geht nach Hause.

Züssow Windmühlen-Feld

So fing alles in  Zierow an und nun endet die Tour.

Südspitze Gnitz

Südspitze Gnitz

Nach dem Frühstück fahre ich über die Peenebrücke einfach mal rechts rum und folge der Straße zum Naturhafen Krummin. Da angekommen bekommt mein Fahrrad nun seine neue Klingel auf dem Steg.

Den Naturhafen hatte ich mir am Vortag als Ziel ausgemacht. Nun bin aber schon relativ schnell dort angekommen und habe noch genug Zeit.

Spontan entscheide ich mich einfach weiter Richtung Osten zu fahren. Auf Google Maps zeigt sich ein machbares Ziel. Die Südspitze Gnitz.

Auf geht es wieder in die Natur. Der Weg führt über Feld- und Waldwege zunächst zum Campingplatz “Natur Camping Usedom”. Dort scheint es erstmal nicht mehr mit dem Fahrrad weiterzugehen. Am Eingang des Campingplatzes ist die Südspitze Gnitz als Wanderweg beschrieben.

Kurzerhand schließe ich mein Fahrrad ab und werde den Rundweg wandern. Das hatte ich während meines Aufenthaltes auf Usedom noch nicht gemacht. Das Wetter ist schön also geht es los.

Zunächst führt mich der Weg zum Weißen Berg. Dort führt der Weg an der Steilküste wieder Richtung Norden. Ich gehe diesen Weg deshalb nur zu ein paar schönen Aussichten.

Anschließend führt mich mein Weg zum MöwenOrt direkt zur Südpitze und damit den südlichsten Punkt den ich anvisiert hatte. Mein Ziel war erreicht.

Es ist so langsam Nachmittag. Ein guter Zeitpunkt den Rückweg anzutreten. Aber nicht ohne eine Stärkung. Zum Schluss besuche ich einfach das Restaurant im Campingplatz und genieße meine letzten Augenblicke hier.

Zurück im Hotel bin ich so langsam bereit für die Rückfahrt am kommenden Tag und packe so langsam meine Sachen zusammen. Wie komme ich nun am Besten zum Bahnhof?

Südspitze Gnitz

So fing es an Zierow

Und von Züssow aus geht es heim.

Peenebrücke Wolgast

Wolgast

Nun steht die Rückreise an. Mein Zug zurück fährt von Züssow. Deshalb will ich als Zwischenstopp einen Tag in Wolgast verbringen. Also heißt es Abschied nehmen vom Meer.

Die Rückfahrt geht relativ schnell. Ich entdecke sogar einen anderen Weg, der mir auf der Hinfahrt nicht aufgefallen ist. Angekommen in Wolgast will ich schon wieder zurück an das Meer. Der Verkehr ist gewaltig. eine endlose Karawane und mein Hotel für den Zwischenstopp mitten an der Hauptverkehrsstraße. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Wolgast ist in der Gegend die einzige Zufahrtstraße zur Insel Usedom und dementsprechend hoch frequentiert. Es sind außerdem Ende der Ferien in Sachsen, sodass sehr viele Sachsen die Heimreise antreten.

Vor dem Einchecken kann ich mein ganzes Gespann vor dem herannahenden Regen ins Trockene bringen. Ich habe noch ein Spezial-Ziel. Eine neue Klingel soll an das Fahrrad.

Nach dem Check-In schlafe ich auf dem Bett ein. Ein Bett tut nach den letzten Tagen extrem gut und ich merke regelrecht, dass mein Körper einfach diese Pause braucht.

In Wolgeast führt die Peenebrücke zur Insel Usedom. Diese öffnet sich  zu bestimmten Zeiten um den Schiffsverkehr passieren zu lassen. Dieses Schauspiel will ich mir am Abend noch in Ruhe anschauen.

Aber irgendwie ist in Wolgast selbst nicht viel zu sehen. Den Tag in ei Museum verbringen will ich auch nicht und zum, herumgammeln ist mir die Zeit zu Schade. Ich muss wieder aufs Fahrrad und ich weiß auch schon wohin.

Peenebrücke Wolgast

So fing es an Zierow

Loddiner Höft

Achterwasser

Als ich in den letzten Tagen am Streckelsberg vorbeigekommen bin, hab ich einen Wegweiser zum Achterwasser gesehen. Diesem Wegweiser wollte ich nun am letzten Tag folgen. Laut Wikipedia ist das Achterwasser eine Lagune. Das will ich sehen.

Der Weg führte mich zunächst direkt nach Koserow und dann zur Landstraße. Nach dieser Hürde folgte ein sehr langer Trampelpfad direkt am Wasser entlang. Ich sehe sehr lange niemanden anders.

Das Wetter ist auch komplett anders. Morgens am Meer war es fast windstill und so gut wie keine Wellen. Angekommen am Achterwasser war es total stürmig, was sich auch auf den Wellengang auswirkte.

Ich folge einfach dem Weg und komme am Hafen Loddin raus. Dort gibt es meine typische Pause mit einem frischen Fischbrötchen. Nach der Stärkung beschließe ich einfach der Straße, dann den Feldweg und letztendlich dem Trampelpfad zu folgen und komme bei der Loddiner Höft heraus.

Und der ganze Weg hat sich wirklich gelohnt. Ich habe eine klasse Aussicht auf das Achterwasser. Es ist zwar sehr windig. Ich finde es aber toll wie die Schatten der einzelnen Wolken über das Wasser ziehen und verweile hier eine ganze Weile. Innerlich ist dieser Moment ein schöner Höhepunkt meiner Fahrrad-Reise auf Usedom. Da vergisst man, dass man bald zurück muss.

Loddiner Höft

So fing es an Zierow

Tauchgondel Zinnowitz

Zinnowitz

Nach meiner Rückkehr von Peenemünde in meiner Basis im Campingplatz Ostseeblick möchte ich noch in die Tauchgondel Zinnowitz und die Ostsee von unten erkunden. Bei meiner letzten Tour an der Ostsee hatte ich auch schon so eine Tauchgondel an einer Seebrücke gesehen. Nun möchte ich da auch selbst mal runter.

Im Wasser angekommen wird einem viel über die Ostsee selbst erklärt. Das ist recht interessant. Fische bekommen wir aber keine zu Gesicht. Nur eine Quale zeigte sich einen kurzen Augenblick. Mit dem Möwenblick ist der Spaß nach 30 Minten auch schon vorbei.

Jetzt gönne ich mir zum Abschluss des Tages guten Fisch bevor es in den letzten Usedom-Tag mit Basis geht.

Tauchgondel Zinnowitz

Nach Osten und Westen bin ich gefahren. Fehlt noch? Richtig. Das Achterwasser.

So fing es an Zierow

U-461

Peenemünde

Nach dem morgendlichen Sonnengruß und dem Frühstück entscheide ich mich nach Peenemünde zu fahren. Dabei habe ich kein konkretes Ziel vor Augen. Ich möchte einfach dem Radweg folgen und sehen wo ich rauskomme.

Nachdem ich den Campingplatz verlasse führt der Weg zunächst durch den Wald. Ich liebe diese frische Morgenluft und das Glitzern der Sonne durch die Bäume hindurch. Ich fahre ganz entspannt. In meinen Gepäcktaschen habe ich nur das Nötigste zur Tagesverpflegung.

Genau das ist auch der Unterschied zu meiner letzten Tour beginnend ab Zierow. Damals wollte war das Ziel so viel wie möglich Kilometer am Tag zu schaffen um nach Usedom zu kommen.  Dabei hatte ich mich und das Material überfordert. Diesmal auf Usedom war der Fokus der Rad-Tour alles etwas entspannter anzugehen und mehr von dem Hier und Jetzt zu genießen.

Angekommen in Karlshagen verfahre ich mich erstmal, da der Wegweiser nach links fehlt. So fahre ich durch eine Ferienhaus-Anlage durch. Ich finde die Architektur der Dächer beeindruckend. Alles mit Natur-Material. Hier lässt es sich bestimmt schön und entspannt leben. Das wäre mir aber zu langweilig. Ich brauche Bewegung.

Der Weg geht weiter über einen Feldweg. Noch einmal links abbiegen und dem Weg direkt zum Hafen folgen. Da erblicke ich schon mein Ziel.

Im Hafen von Penemünde liegt die U-461. Ein Museums-U-Boot. Ich war noch nie in einem U-Boot und möchte es mir definitiv mal anschauen. Doch zunächst heißt es abwarten.

Da die Schlange ziemlich lang ist (es ist ja auch gerade Mittagszeit), mache ich es mir erstmal am Pier gemütlich und esse einen Salat zum Mittag. Noch ein Eis mit einem Hafenspaziergang und dann geht es endlich los.

Das Schiff selbst finde ich sehr beeindruckend. Ich Stelle mir vor, wie das Leben am Bord wirklich tief im Meer gewesen sein muss. Ich habe schon teilweise Platzangst beim durchlaufen.

Leider kann man sich keine Zeit lassen und die Instrumente und alles näher inspizieren. Man befindet sich etwas im Touristenstrom.

Dennoch war es eine tolle Erfahrung. Mit den Eindrücken fahre ich wieder ganz entspannt zurück. Am Abend will ich mal selbst untertauchen.

U-461

Abgetaucht wird in Zinnowitz

So fing es an Zierow

Stawa Młyny

Swinoujscie

In Swingemünde angekommen irre ich am Anfang in der Nähe des Anlegers herum und fahre zu ein paar Kathedralen, die man vom Schiff aus sehen konnte. Dann verfestigt sich mein Ziel.

Bei der Hafeneinfahrt sind wir am Stawa Młyny (Leuchtturm Mühlenbake) vorbeigefahren. Dort will ich nun hin. Da ich mit dem Rad hier bin kann ich es auch in der kurzen Zeit schaffen.

Doch zunächst heißt es den Weg dahin finden. Denn anders als gedacht führt kein direkter Weg am Hafen zum Leuchtturm. Ich muss leider etwas Kreuz und quer fahren. Es dauert auch länger als geplant, da der Weg vom Anleger bis zum Leuchtturm doch länger ist als zunächst angenommen. Ich wollte eigentlich auch nochwas in Polen essen. Seit dem Frühstück gab es nur ein paar Kekse. Also heißt es in die Pedalen treten. Mein Weg führt mich auch an einem Zirkus vorbei. Paradoxerweise mit dem Namen “Korona”.

Die letzten paar Meter muss ich mein Fahrrad am Wegesrand abstellen und zu Fuß laufen. Um zum Leuchtturm zu kommen, muss ich den Strand passieren. Dort entdecke ich auch komische qualenartige runde Teile im Wasser. Keine Ahnung was das nun ist.

Letztendlich am Leuchtturm angekommen habe ich 5 Minuten um diesen Ort auf mich wirken zu lassen bevor es den ganzen Weg zurück geht.

Im Hafen selbst könnte man auch Stunden verbringen. Hier gibt es von Containerschiffe, Segelkutter bis zur Marine alles was das Seemannsherz begehrt.

Ich komme mit einem guten Puffer wieder am Anleger an und habe noch Zeit bei einem Imbiss einen kleinen Eindruck gutbürgerlicher polnischer Küche zu kriegen. Dann heißt es wieder 3 Stunden Rückfahrt, die ich auch für eine Pause nutze.

Stawa Młyny

Wir schippern über das Meer. Nur was ist unter der Wasseroberfläche?

So fing es an Zierow